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Zu zentralen Fragen existiert ein breites Spektrum unterschiedlichster Antworten. Einen analytischen Umgang damit bietet der Tai-Chi-Qigong-Dachverband DTB seinen Mitgliedern. Dafür erörtert er Internet-Aspekte, beschreibt wenig bekannte Hintergründe und bietet Schulungen mit "Blick über den Tellerrand". Dieser innovativen Lern-Initiative haben sich auch weitere Fach-Organisationen * angeschlossen. Der Leiter Dr. Stephan Langhoff (50 Jahre Erfahrung) ist auch der Autor der Webseite. Hier sein Fallbeispiel Freies Pushhands Lernen.

Wissen erweitern mit Fakten-Check und Ideologie-Freiheit !

Neues aus der Taijiquan-Qigong-Szene

Angela Menzel war, wie auch Nils Klug, Mitglied des DDQT. Ihre Unterstützung des DDQT währte von 1999 bis 2020. Wenn sie nach 20 Jahren zu folgender Bilanz kommt, so ist das sicher kein gutes Omen für das, was viele die "Taiji-Qigong-Szene" nennen.

Angela schreibt: "Diese Zeit war anstrengend und ausgeprochen lehrreich. Insbesondere hat sie sehr nachhaltig aufgeräumt mit jeglicher Art von Vorurteil, Hoffnung und Vorschußlohrbeeren gegenüber der Menschen, die in der Nische Taiji/Qigong Lehrender/Ausbildender sich nicht nur mit ihren Stärken sondern vor allem mit ihren persönlichen Charakterschwächen ausbreiten. Vorzugsweise gegen Kolleg*innen. Ich habe meine Mitgliedschaft in o.g. Verband 2020 fristlos aufgekündigt." Quelle: http://tai-chi-schule-goettingen.de/links/.

Die Taijiquan-Qigong-Szene

Die früher schon uneinheitliche Community des Taijiquan und Qigong muß sich angesichts der Neu-Ausrichtung der Krankenkassen quasi neu erfinden und ganz neu aufstellen. Doch wie soll das gehen? Es werden ganz neue Ideen und Ansätze gebraucht.

Was ist die Taiji-Qigong-Szene?

Folge 1: Sekten im Taiji und Qigong

Viele Anfragen an den Dachverband betrifft das Thema "Taijiquan, Qigong und Sekten". Das öffentliche Bild des Taijiquan und Qigong ist in weiten Teilen negativ geprägt von märchenhaften Legenden und Zeremonien. Hofberichterstattung und Einfordern von Loyalität und Moralvorstellungen gehören ebenso dazu wie das Tabuisieren unliebsamer Wahrheiten. "Des Kaisers neue Kleider". Ein Großteil von Organisationen und Verbänden sind nicht weltanschaulich neutral wie der DTB, sondern folgen den Vorgaben ihrer chinesischen Lehrmeister.

Bericht der DTB-Dozentin Bettina

Bettina ist Krankenschwester und unterrichtet Qigong in Hannover (Essay Szene Taijiquan Qigong in Deutschland):

Hallo, ich schreibe dies, um allen, die an einer Ausbildung interessiert sind, etwas über meinen Werdegang und meine Erfahrungen mit auf den Weg zu geben.

"Taiji-Qigong-Szene" - kenn ich nicht! Mag sein - auch mir war der Ausdruck unbekannt, bis ich ihn in meiner Ausbildung beim Tai-Chi-Qigong-Dachverband DTB zum ersten Mal hörte. Wie der Leiter der Ausbildung Dr. Stephan Langhoff erklärte, bezeichnet dieser Sammelbegriff Praktizierende mit einer gemeinsamen Überzeugung darüber, was ihre Künste, nämlich Taijiquan und Qigong, auszeichnet, bzw. auszeichnen sollte. Kurz zusammengefaßt steht dahinter eine Hinwendung zu Mythen, Tradition und Esoterik.

Damit bekam für mich der Begriff einen recht negativen Beigeschmack, denn mir als Krankenschwester standen Wissenschaft und Qualitätskontrolle viel näher als solche folkloristischen Anwandlungen. Ich war daher irritiert, als in der Ausbildung darauf hingewiesen wurde, daß sogar Heilslehren und Lobby-Verbände zertifiziert waren für Krankenkassen-Kurse. Zuständig dafür war der Vdek-Verband.

Nach Abschluß der Ausbildung erfuhr ich in einer DTB-Fortbildung, daß im Jahre 2021 die Krankenkassen nun "die Notbremse gezogen" haben und "Fach-Organisationen" aus dem ZPP-Leitfaden wieder verbannt haben. Diese Streichung, die u. a. den DDQT-Dachverband betrifft, steht im Zusammenhang damit, daß der Vdek eigene Standards entwickelt hat und die früheren Szene-Standards nicht mehr anerkennt. Empfohlen hatte ihm dies der DTB-Dachverband seit langem. Und er hatte dies auch gut begründet mit Kriterien der Erwachsenenbildung und der Prävention.

Die griffige und auch für mich plausible DTB-These: Traditonelle Wude-Moralkodex chinesischer Esoterik ist ungeeignet für westliche Gesundheitsförderung. Rückblickend bin ich froh, daß ich damals zu beginn bei meiner Lehrersuche zu akribisch genau vorgegangen bin. Ich hatte mich an eine Lehrerin gewandt, die Mitglied im DTB-Beirat ist und mir die Unterschiede zwischen der "Szene" und der "DTB-Community mit Weitblick" gut und einprägsam erklärt hatte.

Spaltung der Taijiquan-Qigong-Szene

Ein Großteil der Praktizierenden, die die Szene ausmachen, betrachtete früher den DDQT-Dachverband als ihren Fürsprecher. Insbesondere Nils Klug, Hannover, ein rühriges damaliges DDQT-Mitglied und später auch mit im Vorstand, taten sich mit spektakulären Aktionen hervor. Nils Klug war nur einige Zeit im Vorstand und ist mittlerweile kein DDQT-Mitglied mehr. Auch der DDQT-Vorstand Angela Menzel, Göttingen ist nun aus dem DDQT ausgetreten.

Der DDQT spaltete sich noch grundlegender: Gründungsmitglieder traten aus und bildeten Subsets der Szene mit eigener Deutungshoheit. Damit ist auch ein Flickenteppich unterschiedlicher Standards entstanden mit der Folge, daß neben dem DTB-Dachverband nun auch "externe Qualitätssicherer" wie der Vdek und die ZPP die Qualitätskontrolle festlegen - jedenfalls für Kassen-Versicherte.

Der DTB als Szene-Korrektiv

Der "Deutsche Taichi-Bund - Dachverband für Taichi und Qigong (DTB)" und sein zentrales Ausbildungsinstitut "Tai Chi Zentrum" empfehlen sich bundesweit als Anlaufstelle. Ihre Experten bieten Transparenz und Teilnehmerschutz. Insbesondere beraten sie kompetent und mit viel Service bei der Lehrersuche.

Die Standards dieser "Lehrerschmiede Deutschland" sind vom Krankenkassen-Verband Vdek überprüft und anerkannt. Alle Mitgliedsvereine und ihre Partner-Organisationen distanzieren sich von der sogenannten "Taiji-Qigong-Szene". Mittlerweile bilden sie ein Szene-Korrektiv, das immer mehr Menschen als Orientierung dient. In diesem Zusammenhang entwickelten sie transparente Kriterien für die Abgrenzung

Update: Szene-Gruppierungen ausdem ZPP-Leitfaden gestrrichen

Ein wichtiges Umdenken fand im Jahre 2021 bei den Krankenkassen statt - ganz so, wie es der DTB-Dachverband es dem Vdek-Kassenverband seit langem empfohlen hatte. Die Streichung der "Fachorganisationen" aus dem ZPP-Leitfaden nimmt der Szene ihre Glaubwürdigkeit und ihre Seriosität, sodaß sie sich nun völlig neu erfinden muß mit stringenten detaillierten Vorgaben externer Qualitätssicherer. Das DTB-Motto "Standards statt Szene" bekommt damit rückwirkend ein großes Gewicht und zeigt die Vorreiter-Rolle der DTB-Qualitätssicherung.