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Zu zentralen Fragen existiert ein breites Spektrum unterschiedlichster Antworten. Einen analytischen Umgang damit bietet der Tai-Chi-Qigong-Dachverband DTB seinen Mitgliedern. Dafür erörtert er Internet-Aspekte, beschreibt wenig bekannte Hintergründe und bietet Schulungen mit "Blick über den Tellerrand". Dieser innovativen Lern-Initiative haben sich auch weitere Fach-Organisationen * angeschlossen. Der Leiter Dr. Stephan Langhoff (50 Jahre Erfahrung) ist auch der Autor der Webseite. Hier sein Fallbeispiel Freies Pushhands Lernen.

Wissen erweitern mit Fakten-Check und Ideologie-Freiheit !

Was ist die Taiji-Qigong-Szene

Viele Anfragen an den Dachverband betrifft das Thema "Taijiquan, Qigong und ihre Organisationen". Quelle: DTB über Szene-Verbände in Deutschland.

Ein Großteil der Verbände sind nicht weltanschaulich neutral wie der DTB-Dachverband, sondern folgt den Vorgaben chinesischer Lehrmeister inclusive der entsprechenden politischen Korrektheit.

Auch das Bild vieler Praktizierender des Taijiquan und Qigong ist in weiten Teilen geprägt von märchenhaften Legenden und Zeremonien. Hofberichterstattung und Einfordern von Loyalität und Moralvorstellungen gehören ebenso dazu wie das Tabuisieren unliebsamer Wahrheiten; man spielt "Des Kaisers neue Kleider".

Bericht der DTB-Dozentin Bettina

Bettina ist Krankenschwester und unterrichtet Yang-Stil-Taijiquan in Hannover (Essay Szene Taijiquan Qigong in Deutschland):

Hallo, ich schreibe dies, um allen, die an einer Ausbildung interessiert sind, etwas über meinen beruflichen Werdegang und meine persönlichen Erfahrungen mit auf den Weg zu geben. Beim Austausch mit anderen Menschen sollte man stets kritsch bleiben - Phantasie und Schwärmerei können sich hier unversehens als schlechte Ratgeber erweisen.

"Taijiquan-Qigong-Szene" - kenn ich nicht... ! Mag sein - auch mir war der Ausdruck für dieses illustre Völkchen unbekannt, bis ich ihn in meiner Ausbildung beim Tai-Chi-Qigong-Verband DTB zum ersten Mal hörte. Wie der Leiter Dr. Stephan Langhoff erklärte, bezeichnet dieser Sammelbegriff Praktizierende mit einer gemeinsamen Überzeugung darüber, was ihre Künste, nämlich Taijiquan und Qigong, auszeichnet, bzw. auszeichnen sollte. Kurz zusammengefaßt steht dahinter eine Hinwendung zu Mythen, Tradition und Esoterik.

Damit bekam für mich der Begriff einen Beigeschmack, denn mir als Krankenschwester standen Wissenschaft, Qualitätskontrolle und gesicherte Daten viel näher als solche folkloristischen Anwandlungen. Ich war daher irritiert, als ich erführ, daß sogar Heilslehren zertifiziert waren für Krankenkassen-Kurse.

Nach Abschluß der Ausbildung lernte ich in einer weiteren DTB-Fortbildung, daß im Jahre 2021 die Krankenkassen nun "die Reißleine gezogen" haben und "Fach-Organisationen" aus dem ZPP-Leitfaden verbannt haben. Diese Streichung, die u. a. den DDQT-Dachverband betrifft, steht im Zusammenhang damit, daß der Vdek eigene Standards entwickelt hat und die Szene-Standards nicht mehr anerkennt. Empfohlen hatte ihm dies der DTB seit langem. Und er hatte dies auch gut begründet mit Qualitätsmanagement der Erwachsenenbildung und der Prävention.

Der griffige und auch für mich plausible Ausgangspunkt des DTB besagt,´daß Traditioneller Wude-Moralkodex chinesischer Esoterik ungeeignet ist für westliche Gesundheitsförderung. Rückblickend bin ich froh, daß ich damals zu beginn bei meiner Lehrersuche so akribisch genau vorgegangen bin. Ich hatte mich an eine Lehrerin gewandt, die Mitglied im DTB-Beirat ist und mir die Unterschiede zwischen der "Szene" und der DTB-Community gut und einprägsam erklärt hatte.

 

Neues aus der Taijiquan-Qigong-Szene - Verbände-Report

Der ZPP-Leitfaden enthielt früher eine Liste mit Gruppierungen, die der Vdek-Krankenkassen-Verband für "Fachorganisationen" einstufte. Diese Szene-Vereinigungen sind nun entfernt und künftige Leiter von Krankenkassen-Kursangeboten müssen sich nun weitaus höhere Qualitätskontrolle unterziehen. Der DTB-Dachverband hatte dies immer wieder empfohlen und sieht diese neue Ära als großartige Bestätigung seiner Arbeit seitens unabhängiger Dritter (s. dazu den Szene-Report Taijiquan Qigong).

Damit auch Laien diese komplexe Gemengelage von Qualitätskontrolle, Szene-Mantras und Heilslehren besser verstehen können, hat der DTB auf seinem Youtube-Kanal eine Video-Serie erstellt und diese Playlist: Taiji-Qigong-Szene: Playlist des DTB-Dachverbandes und seiner Partner-Organisationen.

Zu den aktuellen Themen der Medien in der Szene zählt der neuerliche Tiefpunkt ihrer Reputation nicht gerade. Auch auf Veranstaltungen wie Workshops oder Austauschtreffen scheinen Teilnehmende dieses Desaster zu tabuisieren. Gilt hier das arabische Sprichwort "Es ist gut die Wahrheit zu kennen - es ist besser, von Palmen zu sprechen"? Dieses Verdrängen ändert jedoch nichts an der Faktenlage - und ihren zu erwartenden Konsequenzen in der Subkultur.

Die Szene muß sich neu erfinden ...

Die zuvor schon uneinheitliche Community des Taijiquan und Qigong muß sich angesichts der Neu-Ausrichtung der Krankenkassen quasi neu erfinden und ganz neu aufstellen. Doch wie soll das gehen und gerade jetzt zum ungünstigsten Zeitpunkt? Es werden pragmatische Ideen und realistische Ansätze gebraucht - das übliche Wunschdenken und Träumen wird nur für die wenigsten noch eine Alternative bleiben können.

Es ist eine Binsenweisheit, daß die Taijiquan-Qigong-Szene sehr "kreativ aufgestellt" ist bzgl. Denkweisen, Leitlinien und Standards. Ihre Fachgebiete gehen letztlich ja über in den Bereich der "Lebenshilfe" oder "Lebensbewältigung". So ist es auch zu erklären, daß blumig- phantasievolle Botschaften von Spindoktoren heuzutage mehr Zuspruch finden als nüchterne Argumente. Die Seriosität bleibt viefach auf der Strecke.

Aktuelle Entwicklungen in der Szene: DDQT-Lobbyverband und seine Vorstände

Angela Menzel war, wie auch Nils Klug, langjähriges DDQT-Mitglied (s. Report Nils Klug, Mitglied des DDQT). Beide waren zeitweise im Vorstand und auch für DDQT-Medienarbeit zuständig. Menzels Unterstützung des DDQT währte von 1999 bis 2020. Wenn sie nach 20 Jahren zu folgender Bilanz kommt, so ist das sicher kein gutes Omen für die Szene. Übrigens ist mittlerweile auch Nils Klug kein DDQT-Mitglied mehr.

Zu ihrer Beendigung der DDQT-Mitgliedschaft schreibt Angela: "Diese Zeit war anstrengend und ausgeprochen lehrreich. Insbesondere hat sie sehr nachhaltig aufgeräumt mit jeglicher Art von Vorurteil, Hoffnung und Vorschußlohrbeeren gegenüber der Menschen, die in der Nische Taiji/ Qigong Lehrender/ Ausbildender sich nicht nur mit ihren Stärken sondern vor allem mit ihren persönlichen Charakterschwächen ausbreiten. Vorzugsweise gegen Kolleg*innen. Ich habe meine Mitgliedschaft in o.g. Verband 2020 fristlos aufgekündigt." Quelle: http://tai-chi-schule-goettingen.de/links/.

Video-Serie: Dr. Langhoff über die Taiji-Qigong-Szene

Ich bin als Geschäftsführer des DTB-Dachverbandes und als Leiter seiner zentralen Ausbildungsstätte befaßt mit der Distanzierung zur "Taiji-Qigong-Szene" und mit der Herausarbeitung deren Mängel und Defizite. Dies mag auf eingefleischte "Szene-Gänger" als eine Spaßbremse wirken. An sie wendet sich mein Clip auch nicht.

Ein zentraler Bereich meiner Arbeit ist das Qualitätsmanagement in der Aus- und Fortbildung.Genau auf diesem Terrain möchte sich die Szene profitables und image-trächtiges Neuland erschließen. Doch der Szene-Werkzeugkasten ist für dieses anspruchsvollen Spezialgebiet ungeeignet ist - hier gelten wissenschaftliche Qualitätsstandards, Transparenz und Unvoreingenommenheit.

Die Zerstrittenheit der Taiji-Qigong-Szene ist legendär und wird nur noch durch ihre mangelnde Professionalität übertroffen. Beides ist über die Jahre gewachsen und hat jetzt im Jahre 2022 wohl ihren bisherigen Höhepunkt erreicht durch den Paradigmenwechsel der Krankenkassen bezüglich der neuen Kursleiter-Qualifizierung. Dies ist auch der Anlaß zu diesem Video - dazu gleich mehr.

Über die Jahre habe ich mich immer wieder Artikel über die Szene verfaßt. Dabei ging es mir um zweierlei. Zum einen möchte ich mich klar abgrenzen zu solchen Gruppierungen mit ihren eng-gefaßten Sehweisen. Ich stelle ihrem quasi-religösen "Glauben-Wollen" meinen ideologie-freien Faktencheck des "Wissen-Wollens" entgegen. Zum anderen habe ich Gegendarstellungen geschrieben, wenn ich aus diesen Kreisen attackiert und unrichtig charakterisiert wurde.

Aufgrund meiner 50-jährigen Beschäftigung mit östlichen Übe-Systemen bin ich mit den Vereinigungen, Netzwerken und Gesellschaften gut vertraut. Als Insider finde ich mich zudem auch hinter den Kulissen gut zurecht - zumal mir manches Wissenswerte hinter vorgehaltener Hand auch direkt persönlich weitergereicht wird. Auch über solche bemerkenswerten Begebenheiten habe ich bereits mehrfach berichtet.

Das übergreifende Motto: Vorurteile in der Szene

Rückblickend hatte mein Austausch mit Szene-Vertretern viele Höhen und Tiefen. Das größte Hindernis dabei bilden vorgefasste Meinungen, wie sie in der Szene üblich sind. Man könnte an Albert Einsteins berühmten Ausspruch denken: "Welch triste Epoche, in der es leichter ist, ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil!"

Notbremse: Fach-Organisationen gestrichen aus ZPP-Leitfaden

Mit der zu Beginn angesprochenen "Vdek-Zeitenwende" wird ein Zeichen gesetzt gegen Szene-Standards. Der Umschwung beim Krankenkassen-Verband Vdek liegt darin, daß die früher im ZPP-Leitfaden veröffentlichen "Fach-Organisationen" der Szene allesamt gestrichen wurden und der Vdek selbst genau vorschreibt, welche Kompetenzen künftige Anbieter für Kassen-Kurse nachweisen müssen. Hierfür ist eine Abschlußprüfung Pflicht. Offenbar hatten die Kassen jegliche Wertschätzung für die Ausbildungsinstitute verloren.

Über diese "Notbremse" wurde ich als Geschäftsführer des DTB-Dachverbandes vom Vdek im Vorwege bereits informiert. Ich komme zu dem Schluß, daß Szene-Protagonisten zu diesem "Ziehen der Reißleine" ironischerweise selbst beigetragen haben - doch solche Mutmaßungen bleiben vorerst Spekulation.

Update: Szene-Gruppierungen aus dem ZPP-Leitfaden gestrrichen

Ein wichtiges Umdenken fand im Jahre 2021 bei den Krankenkassen statt - ganz so, wie es der DTB-Dachverband es dem Vdek-Kassenverband seit langem empfohlen hatte. Die Streichung der "Fachorganisationen" aus dem ZPP-Leitfaden nimmt der Szene ihre Glaubwürdigkeit und ihre Seriosität, sodaß sie sich nun völlig neu erfinden muß mit stringenten detaillierten Vorgaben externer Qualitätssicherer. Das DTB-Motto "Standards statt Szene" bekommt damit rückwirkend ein großes Gewicht und zeigt die Vorreiter-Rolle der DTB-Qualitätssicherung.

Spaltung der Taijiquan-Qigong-Szene

Ein Großteil der Praktizierenden, die die Szene ausmachen, betrachtete früher den DDQT-Dachverband als ihren Fürsprecher. Insbesondere Nils Klug, Hannover, ein rühriges damaliges DDQT-Mitglied und später auch mit im Vorstand, taten sich mit spektakulären Aktionen hervor. Nils Klug war nur einige Zeit im Vorstand und ist mittlerweile kein DDQT-Mitglied mehr. Auch der DDQT-Vorstand Angela Menzel, Göttingen ist nun aus dem DDQT ausgetreten.

Der DDQT spaltete sich noch grundlegender: Gründungsmitglieder traten aus und bildeten Subsets der Szene mit eigener Deutungshoheit. Damit ist auch ein Flickenteppich unterschiedlicher Standards entstanden mit der Folge, daß neben dem DTB-Dachverband nun auch "externe Qualitätssicherer" wie der Vdek und die ZPP die Qualitätskontrolle festlegen - jedenfalls für Kassen-Versicherte.

Der DTB als Szene-Korrektiv

Der "Deutsche Taichi-Bund - Dachverband für Taichi und Qigong (DTB)" und sein zentrales Ausbildungsinstitut "Tai Chi Zentrum" empfehlen sich bundesweit als Anlaufstelle. Ihre Experten bieten Transparenz und Teilnehmerschutz. Insbesondere beraten sie kompetent und mit viel Service bei der Lehrersuche.

Eine Alternative bilden die DTB-Lehrgänge für Kassen-Zulassung - es fanden bislang weit über 300 berufsbegleitende Blockmodule statt mit insgesamt tausenden von Teilnehmende (Verbände-Report Korrektiv-Angebote zur Szene).

Die Standards dieser "Lehrerschmiede Deutschland" sind vom Krankenkassen-Verband Vdek überprüft und anerkannt. Alle Mitgliedsvereine und ihre Partner-Organisationen distanzieren sich von der "Taiji-Qigong-Szene". Mittlerweile bilden sie ein Szene-Korrektiv, das immer mehr Menschen als Orientierung dient. In diesem Zusammenhang entwickelten sie transparente Kriterien für die Abgrenzung